Anstrengungen
Wir vom Johanneshof sind keine Heiligen und sicher nicht bessere Menschen als andere Leut‘ ,aber...mehr
Kulinarisches...
...auf das sie sich freuen dürfen! Nicht dass Sie denken wir liegen den ganzen Winter auf dem faulen Pelz!? Nein!...mehr
Aktuelle Öffnungszeiten
Gartenwirtschaft Im November und ab 23.Dezember bis Ende März - GESCHLOSSEN Dezember und März :...mehr
Acht (8!)kleine Wonneproppen!
Am 08. Dezember hat unsere tapfere Hofhündin Molli 8 gesunde Welpen zur Welt gebracht. Vater ist dem Vernehmen nach...
mehr
Patenkinder in Afrika
Die große Johanneshof-Familie hat zwei kleine Patenkinder hinzubekommen.
Während eines...
mehr
Ausstellung im Stadtladen
Im Februar 2012 freuen wir uns darauf, Ihnen im Stadtladen in Hockenheim die Werke zweier Künstler...mehr
Ein Blick zurück
1960 siedelte die Familie Härdle zusammen mit anderen Landwirten Hockenheims, Schweinen, Kühen, Hunden und Katzen in die neu erschlossene "Seewaldsiedlung" um.
Bis Mitte der achtziger Jahre betrieb Meister Gustav Härdle mit seiner Frau Käthe und den 4 Kindern einen Ackerbau- und Bullenmastbetrieb. 1989 schloss Junker Johannes seine Ausbildung mit dem Titel des Landwirtschaftsmeisters mit Auszeichnung ab. Alle waren stolz. Wie die Jugend halt so ist, wurden mit der Übernahme des Betriebs neue Wege beschritten. Nach siebenjährigem Argumentieren und Diskutieren der Generationen verliess 1996 der letzte Mohikaner (Mastbulle) den Hof.
Vorher spielten sich auf den Feldern mitunter filmreife Szenen ab. Hier eine kleine Kostprobe:
Titel: Bullenjagd in weiter Steppe
Uhrzeit: 4.30 Uhr (morgens!!!)
Darsteller: Johannes (Hofbauer), Harald (Gastwirt), Ignaz (Hofhund) und 7 !!!! ausgewachsene Rindviecher.
Szene 1: | Ignaz schnarcht. Harald wird durch unruhiges Muhen vor seinem Schlafzimmerfenster (hofwärts) geweckt, steht schlaftrunken auf und tritt dem dadurch jäh erwachenden Hund auf den Schwanz. Gemeinsam wird nach der Ursache für den Krawall gesucht. |
Szene 2: | Leicht bekleidet (Unterhose, Stallschuhe und Unterhemd) eilt Harald zu Hilfe (Ignaz vom Jagdtrieb übermannt, vornweg). |
Szene 3: | Bild: Ruhende Felder, Morgennebel, Mondschein, 7 große vierbeinige Trümmer, ein Hund, zwei Menschen (aufgescheuchte Fasane, Hasen, Feldmäuse etc.). |
Szene 4: | Ähnlich wie Szene 3, jedoch etwas langsamer sowie Morgendämmerung und mit sich deutlich zurückhaltendem Hund. |
Szene 5: | Unter grossem, lautstarkem Beifall der anderen Bullen kehren die etwas ausser Atem gekommenen Rinder zurück. |
Ruhe kehrt ein
- Ende -
Bereits 1988 werden die ersten Erdbeerfelder bewirtschaftet. Das Selbstpflücken von Erdbeeren beginnt eine einträgliche Nebeneinnahme zum landwirtschaftlichen Betrieb zu werden.
Die Flächen, auf denen Erdbeeren angebaut werden, vergrößern sich und durch die guten Absatzmöglichkeiten im eigenen Hofladen (1992) und die fruchtbare Zusammenarbeit mit hiesigen Obst- und Gemüsegeschäften sowie der Firma Walter Bohland (Fruchtgroßhandel - Mannheim) entwickelt sich das Erdbeergeschäft sehr gut. 1997 kommen Himbeeren hinzu und 1998 Spargel.
Auf dem Johanneshof werden insgesamt 60 Hektar (1 Hektar = 10 000 m²) bewirtschaftet. Eine große Fläche davon nehmen Zuckerrüben, Mais und Getreide (Kraichgau Korn - ohne chemischen Pflanzenschutz) ein.
Seit Sommer 1991 wird eine Gartenwirtschaft von Mai - September von Harald Schlumpp betrieben. Der gelernte Physiotherapeut gibt 1992 seinen Beruf auf und widmet sich (mit guten Wünschen der Familie: "Wer nix wird, wird Wirt") ganz der Gastronomie. Zimmermeister und unser aller Papa Johann Schlumpp aus Illertissen hinterlässt mit der 1993 gebauten Pergola sowie der Biergarten-Einrichtung seine massive und geschmackvolle Handschrift. Bis heute kommen immer wieder einige Schmuckstücke hinzu. Seine Gemahlin Elisabeth gibt mit guten Rezepten nicht nur dem Eierlikör "Tante Elly" seinen Namen.
Im Mai 2002 eröffnen wir unseren Johanneshof-Stadtladen in Hockenheim neben dem Rathaus. Wir bieten eigene Produkte, Früchte von Kollegen der Region und aus aller Welt an.

