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Ein Blick zurück

Sonntagskaffee bei Härdles1960 siedelte die Familie Härdle zusammen mit anderen Landwirten Hockenheims, Schweinen, Kühen, Hunden und Katzen in die neu erschlossene "Seewaldsiedlung" um.

Bis Mitte der achtziger Jahre betrieb Meister Gustav Härdle mit seiner Frau Käthe und den 4 Kindern einen Ackerbau- und Bullenmastbetrieb. 1989 schloss Junker Johannes seine Ausbildung mit dem Titel des Landwirtschaftsmeisters mit Auszeichnung ab. Alle waren stolz. Wie die Jugend halt so ist, wurden mit der Übernahme des Betriebs neue Wege beschritten. Nach siebenjährigem Argumentieren und Diskutieren der Generationen verliess 1996 der letzte Mohikaner (Mastbulle) den Hof.

Vorher spielten sich auf den Feldern mitunter filmreife Szenen ab. Hier eine kleine Kostprobe:



Titel: Bullenjagd in weiter Steppe

Uhrzeit: 4.30 Uhr (morgens!!!)
Darsteller: Johannes (Hofbauer), Harald (Gastwirt), Ignaz (Hofhund) und 7 !!!! ausgewachsene Rindviecher.

Szene 1:
Die Bullen sind los

Ignaz schnarcht. Harald wird durch unruhiges Muhen vor seinem Schlafzimmerfenster (hofwärts) geweckt, steht schlaftrunken auf und tritt dem dadurch jäh erwachenden Hund auf den Schwanz. Gemeinsam wird nach der Ursache für den Krawall gesucht.
Im fahlen Schein der Hoflampe sichten die Beiden einen mit einem großen Spaten bewaffneten Bauern. Johannes.

Szene 2: 
Der Hund ist dumm!    

Leicht bekleidet (Unterhose, Stallschuhe und Unterhemd) eilt Harald zu Hilfe (Ignaz vom Jagdtrieb übermannt, vornweg).
7 dicke, fette, dunkle, schnaubende Ungetüme scheren angesichts des laut bellenden, schwarzen, dummen Hundes in alle Windrichtungen aus. Fassungslosigkeit beim Bauern. Ignaz entscheidet sich für zwei Bullen und lässt die anderen 5 aussen vor. Lautes Menschenbrüllen durchbricht den jungen Morgen.

Szene 3:
Die Jagd I

Bild: Ruhende Felder, Morgennebel, Mondschein, 7 große vierbeinige Trümmer, ein Hund, zwei Menschen (aufgescheuchte Fasane, Hasen, Feldmäuse etc.).
Unter strengster Zurechtweisung des doofen, schwarzen Hundes jagen die Drei vom Johanneshof leicht bekleidet über die Felder. Nachdem die schiere Jagd keinen Erfolg bringt, werden List und Tücke angewandt (Hund wird geknebelt).
Als die Stiere nahe dem Hoftor sind und die Jagd ein glückliches Ende zu nehmen scheint, wird der Hofhund von erneutem Jagdfieber gepackt und stürzt sich in die zur Ruhe gekommene kleine Reisegruppe.

Szene 4:
Die Jagd II

Ähnlich wie Szene 3, jedoch etwas langsamer sowie Morgendämmerung und mit sich deutlich zurückhaltendem Hund.

Szene 5:
Heimkehr

Unter grossem, lautstarkem Beifall der anderen Bullen kehren die etwas ausser Atem gekommenen Rinder zurück.
Zurück bleiben ein verschrammter Bauer, ein vollkommen erledigter Gastwirt und ein sich verlegen räuspernder "Jagdhund-Azubi".

Ruhe kehrt ein

- Ende -


 

Bereits 1988 werden die ersten Erdbeerfelder bewirtschaftet. Das Selbstpflücken von Erdbeeren beginnt eine einträgliche Nebeneinnahme zum landwirtschaftlichen Betrieb zu werden.
Die Flächen, auf denen Erdbeeren angebaut werden, vergrößern sich und durch die guten Absatzmöglichkeiten im eigenen Hofladen (1992) und die fruchtbare Zusammenarbeit mit hiesigen Obst- und Gemüsegeschäften sowie der Firma Walter Bohland (Fruchtgroßhandel - Mannheim) entwickelt sich das Erdbeergeschäft sehr gut. 1997 kommen Himbeeren hinzu und 1998 Spargel.
Auf dem Johanneshof werden insgesamt 60 Hektar (1 Hektar = 10 000 m²) bewirtschaftet. Eine große Fläche davon nehmen Zuckerrüben, Mais und Getreide (Kraichgau Korn - ohne chemischen Pflanzenschutz) ein.

Seit Sommer 1991 wird eine Gartenwirtschaft von Mai - September von Harald Schlumpp betrieben. Der gelernte Physiotherapeut gibt 1992 seinen Beruf auf und widmet sich (mit guten Wünschen der Familie: "Wer nix wird, wird Wirt") ganz der Gastronomie. Zimmermeister und unser aller Papa Johann Schlumpp aus Illertissen hinterlässt mit der 1993 gebauten Pergola sowie der Biergarten-Einrichtung seine massive und geschmackvolle Handschrift. Bis heute kommen immer wieder einige Schmuckstücke hinzu. Seine Gemahlin Elisabeth gibt mit guten Rezepten nicht nur dem Eierlikör "Tante Elly" seinen Namen.
Im Mai 2002 eröffnen wir unseren Johanneshof-Stadtladen in Hockenheim neben dem Rathaus. Wir bieten eigene Produkte, Früchte von Kollegen der Region und aus aller Welt an.

 (c) Schlumpp/Härdle GbR, Hockenheim :: Ein TONE2TONE Webprojekt
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